Schreiben Sie einen Brief für die Ogiek

1. Verfassen, 2. adressieren und 3. versenden sie Ihren Brief

Einige Ogiek leben tief in Kenias Wäldern nur von Jagd und Sammeln. Die Mehrheit baut aber auch Gemüse an und züchtet Vieh. Früher haben die Ogiek Tiere wie Antilopen und Wildschweine gejagt, was aber inzwischen weitestgehend illegal ist.

Elisabeth Tabinoy von den Ogiek steht vor ihrem zerstörten Haus
Elisabeth Tabinoy von den Ogiek steht vor ihrem zerstörten Haus
© Survival

Ein Zustrom von Holzfällern, Teebauern und Siedlern hat große Teile der Heimat der Ogiek im Mau-Wald zerstört. Die Regierung in Kenia versucht nun den Mau-Wald zu retten und will jeden daraus vertreiben – auch die Ogiek, die dort Jahrhunderte gelebt haben.

Wenn die Ogiek aus dem Mau-Wald vertrieben werden, könnte das für den Wald und die Ogiek ein Desaster sein.

Wie kann ich helfen?

Bitte schreiben Sie einen Brief an die kenianische Regierung. Ihr Brief kostet nur 0,90 € (aus Deutschland), 1,70 € (aus Österreich) oder 1,60 CHF (aus der Schweiz).

H E The Hon. Uhuru Kenyatta, C.G.H., President
President
State House
PO Box 40530
Nairobi
Kenya


August 31, 2016

Sehr verehrter Präsident


 
Wird mein Brief etwas bewirken?
Ja. Immer und immer wieder haben diese Briefe Regierungen und andere zur Verantwortung gezogen. Politik wurde verändert und Leben gerettet.

Warum ein Brief in Deutsch?
Briefe in anderen Sprachen zeigen, dass sich weltweit eine breite Öffentlichkeit für indigene Völker einsetzt. Das macht Eindruck. Durch Schlüsselworte werden die Briefe trotzdem verstanden und, wie die Erfahrung zeigt, auch beantwortet.

Brief oder E-Mail?Wir stellen Ihnen immer dann eine E-Mail-Adresse zur Verfügung, wenn uns diese bekannt ist und wenn wir der Meinung sind, dass eine Nachricht darüber zustellbar ist. Manchmal fügen wir eine postalische Adresse hinzu. Denn ein Brief ist bei Weitem der effektivste Weg, Ihre Ansichten bekannt zu machen. Wenn es Ihnen möglich ist, schreiben Sie bitte einen Brief.