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Petition

Unkontaktierte Völker

Bitten Sie Perus Präsident, unkontaktierte Völker zu schützen

Mitarbeiter von Ölfirmen und illegale Holzfäller dringen in das Land unkontaktierter Völker in Peru ein. Sie könnten Krankheiten wie Grippe einschleppen, die die Indigenen auslöschen könnten. Perus Präsident leugnet, dass die Indianer existieren. Sie werden nicht überleben, wenn die Eindringlinge nicht gestoppt werden. Bitten unterzeichnen Sie die Petition (am Ende der Seite). Wir werden sie an Präsident Garcia übergeben.

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Gibe III stoppen

Der Bau eines riesigen Staudamms am Omo Fluss in Äthiopien droht die Lebensgrundlage von mindestens 200.000 Indigenen zu zerstören. Der Omo ist zudem der Hauptfluss von Kenias berühmtem Turkana See, welcher Lebensgrundlage für weitere 300.000 Menschen ist. Sowohl das Untere Omo Tal, als auch der Turkana See sind UNESCO Weltkultur- bzw. -naturerbe.

Survival International hat gemeinsam mit der Campaign for the Reform of the World Bank, dem NGO-Netzwerk Counter Balance Coalition und den Friends of Lake Turkana and International Rivers eine Petition zum Stopp des Dammbaus gestartet.

Survival fordert die äthiopische Regierung auf, das Damm-Projekt, bekannt als Gibe III, zu stoppen. Außerdem appelliert Survival an potentielle internationale Geldgeber das Projekt nicht zu unterstützen, darunter Organisationen wie die Afrikanische Entwicklungsbank, die Europäische Investitionsbank, die Weltbank und die italienische Regierung.

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Übersetzung der Petition

Geben Sie uns Ihre Stimme: Gibe III-Staudamm stoppen

Wir, die Unterzeichnenden, fordern die äthiopische Regierung auf:

  • das Gibe III-Staudammprojekt am Omo Fluss ruhen zu lassen, bis die betroffenen Völker ihre freiwillige, vorherige und informierte Zustimmung zu dem Projekt gegeben haben;
  • verbotenen lokalen Vereinigungen ihre Rechte wiederzugeben, damit diese ungehindert arbeiten können, sowie die Erklärung 621/2009 zu widerrufen, die vielen gemeinnützigen Organisationen verbietet sich für Menschenrechtsthemen einzusetzen;
  • das kollektive Recht auf Landeigentum der Omo Völker anzuerkennen, wie es nach internationalem Recht und in der UN-Erklärung zu den Rechten indigener Völker garantiert wird. Ebenso rufen wir die African Development Bank, die europäische Investitionsbank, die Weltbank, die italienische Regierung und die kenianische Regierung dazu auf, keinerlei wirtschaftliche oder politische Unterstützung für das zerstörerische und unrechtmäßige Gibe III-Projekt zur Verfügung zu stellen.

Der gewaltige Staudamm Gibe III am Omo Fluss bedroht Land und Leben von 500.000 Indigenen in Süd-Äthiopien und Nord-Kenia. Falls er gebaut wird, bedeutet dies das Ende des natürlichen Überflutungskreislaufes des Flusses, von dem die Gemeinden flussabwärts seit Tausenden von Jahren für den Nahrungsmittelanbau, Fischfang und das Grasen ihres Viehs abhängig sind. Der Staudamm würde außerdem den Wasserzufluss für den weltgrößten Wüstensee Turkana See dramatisch verringern.

Der Großteil der betroffenen Menschen weiß nur sehr wenig über das Projekt und welche Bedrohungen es für ihre Zukunft und ihr Überleben birgt. Die Tatsache, dass sie nicht dazu befragt wurden, stellt eine Verletzung von internationalem Recht und der äthiopischen Verfassung dar. Die äthiopische Regierung geht zudem massiv gegen jeden Widerstand im Omo Tal vor; die Betroffenen können weder ihre Meinung äußern noch unabhängige Informationen über das Projekt einholen.

In seiner jetzigen Form wird der Gibe III Damm sowohl das einzigartige Ökosystem des Omo als auch des Turkana Sees, die beide UNESCO Weltkulturerbe sind, zerstören. Zudem verletzt dieses Vorhaben die äthiopische Verfassung, internationale Abkommen, die Richtlinien zum Umweltschutz internationaler Finanzinstitutionen sowie die strategischen Prioritäten der unabhängigen World Commission on Dams.

Der Bau hat bereits begonnen, aber die äthiopische Regierung benötigt mehr als 1,4 Milliarden US-Dollar (ca. 1 Milliarde Euro) für die Fertigstellung des Staudamms. Trotz der massiven Konsequenzen und der zahlreichen Verstöße erwägen die African Development Bank, die europäische Investitionsbank, die Weltbank, die italienische und die kenianische Regierung das Bauprojekt zu unterstützen.

Das NGO-Netzwerk Counter Balance Coalition, die Kampagne zur Reform der Weltbank, die Friends of Lake Turkana, International Rivers und Survival International bitten jeden, der Aktion beizutreten, um die Rechte der Völker des Omo Tals und des Turkana Sees zu verteidigen und das zerstörerische Gibe III Projekt zu stoppen.

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