Survivals Fotowettbewerb 2015

 
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte: Survivals Fotowettbewerb 2015
Männer der Enawene Nawe führen das Yākwa Ritual durch, ein vier Monate andauernder Austausch von Lebensmitteln zwischen den Menschen und den Geistern der Vorfahren, begleitet von Tanz und Gesang zu Flötenklängen.

Männer der Enawene Nawe führen das Yākwa Ritual durch, ein vier Monate andauernder Austausch von Lebensmitteln zwischen den Menschen und den Geistern der Vorfahren, begleitet von Tanz und Gesang zu Flötenklängen.
© Fiona Watson/Survival

1969 veröffentlichte das britische Magazin Sunday Times einen Artikel von Norman Lewis über den Völkermord an brasilianischen Indigenen. Begleitet wurde der Artikel von ausdrucksstarken Bildern des bekannten Fotografen Don McCullin.

Dieser Bericht führte 1969 zur Gründung von Survival International, der globalen Bewegung für die Rechte indigener Völker.

Indigene Völker haben Lebensweisen entwickelt, die eine außerordentliche Vielfalt widerspiegeln und größtenteils autark sind. Fotografie ist ein kraftvolles Medium, um das Bewusstsein für indigene Völker zu stärken und auf die Bedrohungen für ihre Existenz aufmerksam zu machen.

Bilder spielen eine wichtige und emotionale Rolle, wenn es darum geht über wichtige Geschichten zu berichten. Und letztlich können sie dabei helfen, das Leben und die Zukunft einiger der verwundbarsten Menschen der Welt zu ändern.



© Caroline Halley des Fontaines/Survival

Nach dem Erfolg des ersten Fotowettbewerbs von Survival International – der globalen Bewegung für die Rechte indigener Völker – freuen wir uns 2015 erneut einen Fotowettbewerb ausrufen zu können.

Die besten Aufnahmen werden in Survivals Wandkalender 2016 veröffentlicht, dessen Erlös jedes Jahr in Survivals dringende Kampagnen fließt. Das beste Foto wird zudem als Titelbild auf dem Kalender erscheinen. Darüber hinaus werden die Fotografien der Gewinner auf der Internetseite und den Social Media-Seiten von Survival International publiziert.

Hadza-Jäger in Tanzania lassen sich von dem Gesang eines afrikanischen Vogels zu Bienennestern in Baobab-Bäumen führen.

Hadza-Jäger in Tanzania lassen sich von dem Gesang eines afrikanischen Vogels zu Bienennestern in Baobab-Bäumen führen.
© Jo Eede/Survival

Der Wettbewerb steht sowohl Amateuren als auch professionellen Fotografen offen.

Die Jury bilden unter anderem Survivals Direktor Stephen Corry, die Leiterin von Survival Italien Francesca Casella, der Gründer der Little Black Gallery Ghislain Pascal und Max Houghton vom London College of Communication.

Die Siegerfotos, und somit die Gewinner, werden nicht nur aufgrund von Originalität und Kompositionsstärke bestimmt, sondern auch anhand einer sensiblen und verständnisvollen Darstellung indigener Völker, ihrer Lebensweisen und den Problemen, die ihre Zukunft gefährden.

Bildkategorien, Survival Internationals Bildpolitik und die ausführlichen Teilnahmebedingungen finden Sie hier:

Themenkategorien:

- Wächter: Aufnahmen, die indigene Völker als Hüter ihrer Umwelt zeigen;
- Gemeinschaft: Darstellungen der Beziehungen von Individuen, Familien und Völkern;
- Überleben: Aufnahmen, die die außergewöhnliche Vielfalt der Lebensweisen indigener Völker zeigen.

Teilnahmebedingungen:

- Wir akzeptieren nur digitale Einsendungen, die die Größe von 1MB nicht überschreiten. (Sollte Ihr Foto ausgewählt werden, werden wir Sie bitten, uns das Originalbild in hoher Auflösung zu schicken.)

- Maximal 3 Fotografien pro Teilnehmer.

- Die Teilnahme steht sowohl Amateuren als auch professionellen Fotografen weltweit offen.

- Indem Sie Bilder einsenden, erteilen Sie Survival International die Erlaubnis diese Bilder in Survival Internationals Wandkalender 20156zu veröffentlichen und sie darüber hinaus nur zu folgenden Zwecke zu verwenden:

- Presse und Werbung im Zusammenhang mit dem Kalender, sowohl in Printmedien als auch online.

- Mit der Teilnahme am Wettbewerb bestätigen Sie, dass Ihre Einsendungen aus eigener Arbeit stammen, dass Sie Urheberrechtsinhaber sind, und dass Sie keine Rechte Dritter verletzt haben.

- Der Respekt indigenen Völkern gegenüber ist vorrangig. Während des Fotografierens dürfen keine Menschen und/oder ihr Gebiet zu Schaden gekommen, verletzt oder angegriffen worden sein (siehe Survival Internationals Fotorichtlinien).

- Survival International übernimmt keine Verantwortung für Einsendungen, die verloren gehen oder während des Herunterladens beschädigt werden.

- Alle Entscheidungen, die von Survival International bezüglich des Wettbewerbs getroffen werden, sind endgültig.

- Einsendeschluss: 30. April 2015.

- Einsendungen bitte an: photo-competition@survivalinternational.org

- Bitte stellen Sie sicher, dass jede eingereichte Aufnahme mit folgenden Informationen versehen ist: Name des Volkes; Ort/Land, wo das Bild aufgenommen wurde; interessante/wichtige Informationen zur Handlung auf dem Bild; wenn möglich, das Aufnahmedatum.

Survival Internationals Fotorichtlinien:

Survival International versucht stets ein faires und genaues Bild indigener Völker zu vermitteln. Soweit es möglich ist, und falls ansonsten ein falscher Eindruck entstehen könnte, wird Survival International die Aufnahmen, die es veröffentlicht, datieren. Solche, die von einem Fotografen oder Videografen arrangiert wurden, um indigene Völker “traditioneller” aussehen zu lassen, als sie in Wahrheit sind, oder auf denen Indigene sich für Touristen verkleiden, oder solche, die auf eine andere Weise das Erscheinungsbild oder das Verhalten Indigener verfälschen, werden von Survival International nur dann wissentlich benutzt, wenn dies begründet wird.

 

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