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Die Dongria Kondh

Sieg gegen britischen Rohstoffkonzern

Die Dongria Kondh haben einen historischen Sieg im Kampf um ihr Land und ihre Wälder errungen.

Vedanta Resources, ein britischer Bergbaukonzern, wollte auf dem heiligen Berg der Dongria in Indien nach dem Aluminiumerz Bauxit graben.

Die Mine hätte die Wälder zerstört, von denen die Dongria abhängen, und das Leben vieler tausender Kondh in der Region zerstört.

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Vedanta errichtete nahe dem Berg der Dongria eine Bauxit-Raffinerie, noch bevor ihnen die Erlaubnis erteilt wurde die geplante Mine auf dem Berg der Dongria zu errichten. Vedanta benötigt jedoch das Bauxit aus dem Niyamgiri um die Raffinerie gewinnbringend nutzen zu können.

Die Raffinerie zerstörte Äcker und Wälder. Über hundert Familien haben ihre Häuser verloren, unter ihnen Majhi Kondh Familien, die den Niyamgiri verehren und genauso wie die Dongria entschlossen sind, den Berg zu verteidigen.

Staub und Krankheit

Roter Schlamm, eine giftige Aufschlämmung, ist das Hauptabfallprodukt der Raffinerie. Er trocknet in der Sonne und wird zu einem feinen Staub, der, so die Dorfbewohner, ihr Getreide umhüllt und erstickt.

Umweltinspektoren der Regierung haben bereits eine ‚Grundwasserverschmutzung’ beschrieben, ausgelöst durch das ‚alarmierende’ und ‚andauernde’ Eindringen roter Schlämme.

Anwohner berichteten auch von Hautreizungen, die sich entwickelten, nachdem sie sich in Flüssen in der Nähe der Raffinerie gewaschen hatten. Tiere sind sogar gestorben, nachdem sie das gleiche Wasser getrunken hatten.

Verlorenes Land und verlorene Lebensgrundlagen

Das Dorf Kinari ist vollständig zerstört worden, um Platz für die Raffinerie zu schaffen. Über hundert Familien wurden in eine Siedlung umgesiedelt, die von den Einheimischen ‚rehab colony’ genannt wird.

Es handelt sich um eine ummauerte Ansammlung von Zweiraum-Betonhäusern, umgeben von Stacheldraht. Die Einwohner haben kein Ackerland und obwohl einige als Arbeiter bei Vedanta beschäftigt sind, überleben die meisten durch Almosen.

Eine Kondh Frau, die in der ‚rehab colony’ lebt erzählte Survival: „Das einzige, was ich den ganzen Tag über machen kann, ist auf diesem Beton zu sitzen. Wir sitzen hier nur rum und bekommen Reis. Was für ein Leben ist das?“

Im Oktober 2008 wurde Dino Majhi aufgehängt in seinem Haus in der ‚rehab colony’ gefunden. Seine Kehle war durchschnitten. Er war in der Umgebung für seinen Widerstand gegen Vedanta bekannt. Die örtliche Polizei fasste einen Verdächtigen und erklärte, dass der Angriff auf einen persönlichen Konflikt der beiden zurückgehe. Viele glauben jedoch, dass der Mord an Dino politisch motiviert war.

Straßen und Widerstand

Vedanta versucht, von der Raffinerie Straßen auf den Gipfel des Berges der Dongria zu bauen. Inzwischen gibt es eine Verbindungsstraße, die ohne Genehmigung um mehrere Meter verbreitert wurde und für die hunderte Bäume weichen mussten.

Sie werden Schneisen durch die bewaldeten Hügel schlagen und so einige der entlegensten Gebiete von Niyamgiri für illegale Holzfäller öffnen. Umweltexperten des Obersten Gerichtshof äußerten sich dazu deutlich: „Die Verwertung des Waldlandes in … den Niyamgiri Hügeln sollte nicht erlaubt werden.“

Der Niyamgiri ist für alle Kondhs, die in der Nähe leben heilig, nicht nur für die Dongria. Viele haben bereits ihr Land und ihre Lebensgrundlage an Vedantas Raffinerie verloren; sie sind entschlossen, nicht auch noch ihren Berg zu verlieren.

Gemeinsam haben lokale Kondh Gemeinden Straßen blockiert und demonstriert. Ihr Kampf geht weiter.

Werden Sie für die Dongria Kondh aktiv

Ihre Unterstützung ist für die Dongria Kondh von großer Bedeutung. Es gibt mehrere Möglichkeiten, zu helfen: