Bergbau bedroht die Indigenen in den Philippinen
Die Palawan leben relativ isoliert im Süden von Palawan, eine Provinz und Hauptinselgruppe der Philippinen.
Tausende neuer Siedler und ein Bergauboom, unterstützt von der philippinischen Regierung, gefährden die Palawan.
Die Palawan bauen ihre Nahrung auf kleinen Flächen im Wald an. Bevor sie ein Stück Land für die Landwirtschaft roden, konsultieren und beschwichtigen sie mehrere Geister und interpretieren Vorzeichen in ihren Träumen.
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| Palawan beim Reispflanzen in Barangay Culasian, Rizal Bezirk. © Dario Novellino |
Wildschweinfleisch ist bei den Palawan am beliebtesten. Bevor sie diese Tiere fangen, müssen sie den „Meister der Schweine“ um Erlaubnis bitten.
Die Palawan glauben auch, dass Bienen ihren eigenen „Meister“ haben, den nur die beljan (Schamanen) während ihrer Trance sehen können.
Einige Gemeinschaften führen alle sieben Jahre eine Zeremonie durch, in der sie „die Welt reinigen“ und ihr kosmisches Gleichgewicht wieder herstellen.
Die Palawan sammeln und verkaufen Harz, Rattan-Rohr und wilden Honig. Sesshafte Palawan Gruppen bauen Reis und Kokosnüsse an und züchten Nutztiere, zum Beispiel Kühe, Büffel oder Schweine.
Der Bau von Bergwerken hat es einigen Palawan Gemeinschaften bereits schwer gemacht, genug Nahrung anzubauen und zu jagen. Teile ihre Waldes wurden verwüstet, ihre Flüsse sind versiegt und ihre heiligen Stätten wurden zerstört.
Das Vorhaben Nickel im großen Stil abzubauen, würden viele Hektar Wald vernichten und damit den verletzlichsten Palawan ihre Lebensgrundlage entziehen.
Ihre Unterstützung ist entscheidend für das Überleben der Palawan. Es gibt mehrere Möglichkeiten zu helfen.