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Die Indigenen von Raposa–Serra do Sol

Brutale Farmer bedrohen indigenes Land

Die Indigenen von Raposa-Serra do Sol wurden von gewalttätigen Farmern terrorisiert.

Grauenvolle Angriffe erschütterten ihre Gemeinschaften. Und die brasilianische Regierung weigerte sich, das Gesetz zu achten.

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Seit dem 18. Jahrhundert kämpfen die indigenen Völker aus Raposa-Serra do Sol um ihr Land. Dabei mussten sie sich immer wieder gegen brutale Invasionen, Kolonisierung und Umsiedlungsversuchen zur Wehr setzen. Überraschenderweise konnten sie dennoch das Land ihrer Vorfahren halten.

Viehzüchter besetzten ihr Land im 20. Jahrhundert und errichteten riesige Farmen, auf denen regelmäßig bewaffnete Wächter patrouillierten und den Indianern viel Leid zufügten – mindestens 20 Indigene fielen den Pistoleros in den 1980er und 1990er Jahren zum Opfer.

Kinder vom Volk der Makuxi in Uiramutä, Raposa Serra do Sol, Brasilien.
Kinder vom Volk der Makuxi in Uiramutä, Raposa Serra do Sol, Brasilien.
© 1996 Fiona Watson/Survival

Bergarbeiter fielen illegal in das Land ein, um nach Gold und Diamanten zu suchen. Sie verschmutzten die Flüsse und Konflikte mit den dort lebenden indigenen Gemeinschaften.

Zuletzt errichteten die Siedler in dem Gebiet trotz Protesten der Indianer unzählige kleine Städte. Das Militär errichtete direkt neben der indigenen Gemeinde der Uiramutã Baracken.

Im Jahre 1996 drang eine große Gruppe von Reisfarmern in Raposa-Serra do Sol ein. Sie verwendeten Unmengen an Pestiziden, die in die Flüsse sickerten, die den Indigenen zum Baden, Kochen und als Trinkwasser dienten.

Im letzten Jahrzehnt griffen die Farmer auf Taktiken zurück, die an das Verhalten von Terroristen erinnern. Sie zerstörten das Eigentum indigener Gemeinden, bedrohten die Häuptlinge und steckten Schulen in Brand.

Nach der Entscheidung des Obersten Gerichts 2009, in der Raposa-Serra do Sol als zusammenhängendes indigenes Gebiet bestätigt wurde, haben die Reisbauern und Farmer begonnen das Land zu verlassen.

Heute leben die Indigenen vom Land des Fuchses und des Schneeberges in Frieden auf ihrem angestammten Land und entwickeln ihre eigenen Bildungs- und Gesundheitsprojekte.

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