Ihre Auslöschung droht durch Krankheiten und Landverlust
Tief im peruanischen Amazonas leben Völker, die keinen Kontakt mit der Außenwelt haben.
Arbeiter von Ölkonzernen und illegale Holzfäller dringen in ihr Land ein und gefährden ihr überleben.
Über die letzten Jahre hinweg, wurden viele Beweise für die Existenz unkontaktierter Völker gesammelt – unter anderem Film- und Audiomaterial, Fotos, Artefakte, Zeugenaussagen und Interviews.
Beispielsweise flog am 18. September 2007 ein Flugzeug, das von der Frankfurter Zoologischen Gesellschaft gechartert wurde, über einen abgelegenen südostlichen Teil des peruanischen Regenwaldes, um die Anwesenheit illegaler Holzarbeiter zu prüfen. Zufällig sahen sie eine Gruppe von 21 Indigenen, wahrscheinlich Angehörige der Mashco-Piro, in einem temporären Lager an einem Flussufer fischten.
Nur sechs Wochen später, schrieb der peruanische Präsident Garcia in einem Zeitungsartikel, dass die unkontaktierten Indigenen von Umweltschützern erfunden wurden, die der Ölexploration entgegen stehen.
Es gibt mehrere Möglichkeiten in diesem dringenden Fall zu helfen.