Ihre Auslöschung droht durch Krankheiten und Landverlust
Tief im peruanischen Amazonas leben Völker, die keinen Kontakt mit der Außenwelt haben.
Arbeiter von Ölkonzernen und illegale Holzfäller dringen in ihr Land ein und gefährden ihr überleben.
Nahezu alle isoliert lebenden Indigenen sind Nomaden, die abhängig von den Jahreszeiten, in kleinen familiären Gruppen durch den Regenwald ziehen.
In der Regenzeit, wenn die Wasserstände hoch sind, leben die Völker, die keine Kanus benutzen, entfernt vom Wasser, im Innern des Regenwaldes.
Während der Trockenzeit, wenn die Wasserstände niedrig sind, und Strände das Flussbett umgeben, zelten sie an den Stränden und fischen.
Die Trockenzeit ist auch die Zeit im Jahr, wenn Flussschildkröten an den Stränden auftauchen, um ihre Eier zu legen und im Sand zu vergraben.
Die Eier sind eine wichtige Proteinquelle für die Indigenen, und sie sind Experten darin, die Eier zu finden und auszugraben.
Das Auftauchen der Unkontaktierten an den Stränden bedeutet auch, dass sie zu dieser Zeit des Jahres leicht von Holzfällern, anderen Außenstehenden oder benachbarten, kontaktierten Indigenen gesehen werden können.
Neben Schildkröteneiern ernähren sich die unkontaktierten Indigenen von Fisch, Kochbananen, Nüssen, Beeren, Wurzeln, Larven und gejagtem Wild, wie Tapir, Pekari, Affen und Hirsch.
Es gibt mehrere Möglichkeiten in diesem dringenden Fall zu helfen.