Survival organisiert auf Modewoche Protest gegen De Beers

Survival International hat gegen De Beers einen Protest organisiert, welcher zeitgleich mit der Londoner Modewoche auf einer von De Beers ausgerichteten Cocktail-Party in der Old Bond Street stattgefunden hat.

Der Protest gegen De Beers unterstützt die Buschmänner der Kalahari, die aufgrund von Diamantschürfungen von ihrem Land vertrieben worden sind. De Beers unterhält alle Diamantenminen in Botswana. Zahlreiche Buschmänner sind von Wildhütern gefoltert worden, weil sie für die Ernährung ihrer Familien gejagt hatten; kürzlich verstarb einer der Buschmänner an den Folgen seiner Verletzungen. Das Buschmannreservat ist nun durch die Regierung hermetisch abgeriegelt worden.

Survival International nutzt diesen Protest, um die Aufmerksamkeit der Mode-Elite auf die Notlage der Buschmänner zu lenken. Die Kampagne zeitigte bereits Erfolge: Supermodel Iman hat ihren Vertrag als Gesicht von De Beers gekündigt, nachdem sie von Survival International brieflich dazu aufgefordert worden war. Das britische Supermodel Erin O'Connor distanzierte sich von De Beers mit der Aussage: "Ich bezweifle, dass die Arbeit (als Gesicht von De Beers) in irgendeiner Weise positiven Einfluss auf mein Leben nimmt oder mich glücklich macht. Ich werde diesen Schritt gehen und 'nein' sagen." Unterdessen sagte Lily Cole, das gegenwärtige Gesicht von De Beers, der Presse, sie werde nie wieder für De Beers arbeiten und behauptete, "ich hatte keine Ahnung von diesen Dingen, als ich für das Shooting gebucht wurde." De Beers plant gerade, Lily Cole auf eine Tour durch Botswana einzuladen.

Mehr Informationen erhalten Sie von Survival Deutschland per Telefon unter +49 (0)30 29002372 oder per E-Mail: info@survival-international.de

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