Bischof von Oxford befragt Regierung zu Buschmann Vertreibung 20 Januar 2006

Der Bischof von Oxford hat gestern die britische Regierung mit Fragen zu Rechtsverletzungen an den Buschmännern in Botswana herausgefordert.

Bischof Richard Harries fragte im House of Lords, welche Maßnahmen die Anwesenden gegenüber der botswanischen Regierung ergreifen würden, um die Rechte der Buschmänner der Kalahari zu wahren.

Harries ist einer der prominentesten britischen Bischöfe, und äußert sich in der Presse regelmäßig zu Menschenrechtsfragen und sozialen Themen. Als Bischof genießt er automatische Mitgliedschaft im House of Lords.

Harries ist einer unter vielen britischen Parlamentariern, einschließlich vieler Fachleute, die sich vor kurzem öffentlich gegen die wiederholten Vertreibungsaktionen der Gana und Gwi Buschmänner von ihrem Land durch die botswanische Regierung ausgesprochen haben.

Im letzten Jahr ereignete sich eine rasche Eskalation von Gewalt und Verfolgung durch die Regierung, wobei drei Buschmänner, darunter ein Kind, angeschossen und viele andere verprügelt worden waren. Eine Frau ist bereits verhungert, weil bewaffnete Wachleute die Buschmänner daran hindern, die Dörfer zum Jagen und Sammeln zu verlassen.


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