Buschmänner morgen wieder im Gericht

Die Gana und Gwi "Buschmänner" kehren morgen mit ihrem Fall gegen die Regierung in den Gerichtssaal zurück, 160 Tage nachdem die Regierung das Reservat hermetisch abgeriegelt hat.

Die Buschmänner kämpfen für ihr Recht auf ihr Land im Zentral Kalahari Wildschutzgebiet zurückkehren und dort frei jagen und sammeln zu dürfen. Der Fall wurde erstmals im April 2002 aufgenommen, wurde aber auf Grund von Formalitäten abgewiesen. Die Buschmänner legten Berufung ein und Ihnen wurde zugesagt, den Fall vortragen zu dürfen. Dies begann im Juli 2004 im Obersten Gerichtshof Botswanas. Seither wurde die Anhörung mehrmals für längere Zeit unterbrochen. Der Fall ist bereits der längste und teuerste Rechtsstreit in der Geschichte Botswanas.

Am 1. September letzten Jahres schloss die Regierung das Zentral Kalahari Wildschutzgebiet und besetzte die Siedlungen der Buschmänner innerhalb des Reservats mit bewaffneten Wildhütern. Die gesamten Gemeinden Molapo und Mothomelo wurden vertrieben. Wer sich der Vertreibung widersetzte wird seither vom Nahrungs- und
Wassersammeln abgehalten. Eine Frau ist infolgedessen bereits gestorben.


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