Regierungszeugin: "Buschmänner verbreiten Krankheiten, Touristen nicht"

Die wichtigste "Expertenzeugin" der botswanischen Regierung im Fall der Gana und Gwi Buschmänner, die amerikanische Tierärztin Kathy Alexander, sagte gestern aus, dass die Buschmänner Krankheiten auf die Wildtiere übertragen können, aber Touristen nicht.

In einem außergewöhnlichen Schlagabtausch mit dem Buschmann-Anwalt Gordon Bennet behauptete sie, dass die Wildtiere des Zentral Kalahari Wildreservates (das angestammte Land der Buschmänner) gefährdet sei, sich von den Buschmännern, die bis zu ihrer Vertreibung dort lebten, mit Krankheiten wie Tuberkulose anzustecken.

Frau Dr Alexander behauptete, dass lediglich die Buschmänner die Wildtiere gefährden würden, aber die zahlreichen Touristen, die durch das Reservat strömen, keinerlei Gefahr darstellen würden.

Als Rechtsanwalt Bennett sie darauf hinwies, dass es keinerlei Beweis gäbe, dass die Buschmänner jemals TB im Wildreservat verbreitet haben, antwortete Frau Dr Alexander: "Nein, aber es gibt auch keinen Beweis dafür, dass sie es nicht getan haben."


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