Indigene Gebiete verhindern Abholzung des Amazonas-Waldes 23 Februar 2006

Ein jüngst von brasilianischen und amerikanischen Wissenschaftlern herausgegebener  Bericht belegt, dass indigene Gebiete "das größte Hindernis bei der Rodung des Amazonas-Waldes" darstellen.

Wissenschaftler und Forscher aus sieben Institutionen, darunter das US-amerikanische Woods Hole Research Center und das brasilianische Amazonian Insitute for Environmental Research haben mit Hilfe von Satelitenaufzeichnungen des Amazon-Regenwaldes, die zwischen 1997 und 2000 gemacht wurden, aufgezeigt, dass Rodung in einheimischen Gebieten 1,7 bis 20 mal niedriger ist und Waldbrände 4 bis 9 mal seltener sind als außerhalb dieser Gebiete.

Der Report zeigt, dass „indigene Gebiete oft als Antwort auf eine Verschiebung der Grenzen geschaffen werden, und dass in vielen dieser Gebiete – trotz einer starken Abholzung entlang ihrer Grenzen – überhaupt keine Rodung stattfindet. Nach jahrhundertelangem Kontakt zur nationalen Gesellschaft haben indigene Gebiete einen stark hemmenden Effekt auf die Abholzung, der nicht in Zusammenhang mit der indigenen Bevölkerungsdichte steht."


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