Buschmann-Unterstützer protestieren vor der Botswana-Investoren-Konferenz

Unterstützer der Zentral-Kalahari-Buschmänner protestierten heute in London vor der Konferenz für Investoren in Botswana.

Die Demonstranten trugen die Botschaft: "Botswana: Lass die Buschmänner nach Hause gehen" in großen Buchstaben auf ihren T-Schirts. Sie hielten Banner und Plakate und verteilten Broschüren an die Teilnehmer der Konferenz.

Die Gana- und Gwi-Buschmänner wurden von ihrem Land vertrieben, gefoltert, geschlagen und verhaftet dafür, dass sie für die Ernährung ihrer Familien gejagt hatten.
 
Survival-Direktor Stephen Corry sagte heute: "Die gezielte Zerstörung der Buschmänner durch die botswanische Rehierung hat das Image des Landes in der ganzen Welt befleckt. Dieses beschämende Vorgehen hält zunehmend Firmen ab, die ansonsten gewillt wären, in Botswana zu investieren. Das Volk von Botswana bezahlt nun für das dickköpfige Verweigern, die geplante Zerstörung der Zentral-Kalahari-Buschmänner nochmals zu überdenken."

Die Konferenz, finanziert von der Zeitung Financial Times, hatte ihren Schwerpunkt auf Botswanas Tourismus, Bergbau, Finanzwesen, und Informationstechnologie-Sektoren . Sprecher waren unter anderem einige Minister der Regierung von Botswana sowie die Geschäftsführer von De Beers, der Firma, die gegenwärtig Lizenzen für die Diamantenvorkommen auf dem Land der Buschmänner besitzt.

Um Bilder der Demonstration zu sehen klicken Sie bitte hier.
 

Weitere Informationen erhalten Sie von Frau Kali Mercier per Email: km@survival-international.org oder telefonisch unter +44 20 7687 8700