Wiedereröffnung des Kelvingrove-Museums mit neuer Ausstellung zu Stammesvölkern

In Glasgow öffneten heute früh das Kelvingrove-Museum und die Kunstgalerie wieder ihre Pforten. Hier informiert nun eine neue, interaktive Ausstellung über Stammesvölker. Sie wurde gemeinsam mit Survival entwickelt.
 
Insbesondere für Jugendliche ist die Ausstellung gedacht, die die Geschichte sechs verschiedener Stammesvölker des 21. Jahrhunderts darstellt; unter anderem die der Ayoreo, der Buschmänner, der Innu und der Jarawa.
 
Patricia Allan, Kuratorin für Ethnographie im Museum, sagte dazu heute: "Durch die Ausstellung wollen wir Jugendlichen die Möglichkeit geben, eine Verbindung zu den Stammesvölkern herzustellen. Wir wollen ihnen ermöglichen zu verstehen, dass diese Menschen ebenso gegenwärtig leben wie auch sonst irgendjemand. Durch diese Ausstellung werden die individuellen spannenden Geschichten der Stammesvölker erzählt, und auch von den Hindernissen, die sie zu überwinden haben, wird berichtet. Uns hat der direkte, persönliche Kontakt, den Survival International zu den Stammesvölkern hat, sehr dabei geholfen, diese Geschichten im Museum zum Leben zu erwecken."
 
Kelvingrove ist – außerhalb von London – das meistbesuchte Museum Großbritanniens. Jedes Jahr strömen mehr als eine Million Besucherinnen und Besucher hierher. Nach umfangreichen Renovierungs- und Modernisierungsarbeiten ist das Museum seit heute wieder geöffnet.