Buschmann Anhörung vertagt auf den 4. September

Der grundsatzentscheidende Gerichtsfall der Gana und Gwi Buschmänner gegen die Regierung Botswanas wurde auf den 4. September vertagt. Die Anwälte sollten diese Woche dem Gericht ihre letzten Beweisführungen vorlegen.

Der Anwalt der Buschmänner, Gordon Bennett, bat um eine Vertagung, da die Justizminister ihm ihre schriftlichen Beweisführungen erst zwölf Tage nach dem vom Gericht festgelegten Datum zugesandt hatten.

‘Wir sollten heute [Montag] die letzten Beweise vorbringen, doch ich habe die schriftlichen Eingaben der Verteidigung nicht wie vereinbart am 11. August erhalten,' sagte Gordon Bennett der Agence France-Presse.

‘Ich erhielt sie erst letzten Mittwoch und hatte daher nicht genügend Zeit, um unsere schriftlichen Eingaben einzureichen.'

Der letzte Beweis in dem Fall wurde im Mai angehört. Ein Urteil sollte gefällt werden, kurz nachdem dem Gericht die letzten Beweisführungen vorgelegt wurden.

Die Buschmänner kämpfen für ihr Recht, auf ihr Land im Zentralen Kalahari Wildreservat zurückkehren und frei Jagen und Sammeln zu dürfen. Mindestens 10% der ursprünglichen 243 Antragssteller sind in Zwangsansiedlungslagern der Regierung gestorben, seit der Fall aufgenommen wurde. 135 weitere Buschmänner haben dieses Jahr darum gebeten zu der ursprünglichen Liste der 243 Antragssteller hinzugenommen zu werden.

Um eine vom Rechts-Team der Buschmänner verfasste Zusammenfassung der Debatte zu lesen klicken Sie hier (Englisch)

Die Verhandlung wird für Journalisten und die Öffentlichkeit zugänglich sein.