BOTSWANA: Strafprozess der Buschmann Aktivisten verschoben

Der Gerichtsfall, in dem 23 Gana und Gwi Buschmänner diese Woche erscheinen sollten, wurde auf kommenden Februar verschoben.

Den 23 Personen, darunter vier Aktivisten der Menschenrechtsorganisation First People of the Kalahari, drohen bis zu einem Jahr Gefängnisstrafe für “unerlaubte Versammlung”.

Im September 2005 hatte die Gruppe versucht in das Zentral Kalahari Wildreservat einzudringen, um ihren Verwandten, die im Reservat drohten zu verhungern, Nahrung und Wasser zu bringen. Soldaten und Polizeibeamte attackierten die unbewaffneten Buschmänner mit Tränengas und Gummigeschossen.

Die Verhandlung wird nun verschoben auf einen Termin nach der Grundsatzentscheidung zum Recht der Buschmänner auf ihr Land innerhalb des Reservats zurückkehren und dort Jagen und Sammeln zu dürfen. Ein Urteil hierzu wird am 13. Dezember erwartet.