Eine Ölfirma, die im peruanischen Amazonasgebiet nach Ölvorkommen sucht, hat erklärt, dass sie nicht in das Gebiet isoliert lebender Indianer eindringen wird, obwohl es innerhalb ihrer Konzession liegt.
Die chinesische Firma SAPET erhielt die Konzession, auch Posten 113 genannt, im November 2005.
Posten 113 deckte ein bereits existierendes Reservat für bisher von der Aussenwelt abgeschnittene Indianer ab. Auf Druck örtlicher Indianer-Organisationen bat SAPET darum, die Grenzen von Posten 113 so zu ändern, dass das Reservat der Indianer ausgeschlossen sei. Die peruanische Regierung kam dieser Bitte nun nach.
Obgleich heutzutage noch immer die Ausnahme, wäre ein solches Verhalten von Seiten einer Ölfirma noch vor zehn Jahren undenkbar gewesen. Es zeigt, in welcher Weise lokale und internationale Kampagnen die Rechte von Stammesvölkern in das Bewusstsein multinationaler Firmen gedrängt haben.
Werden Sie für unkontaktierte Völker Perus aktiv
Es gibt mehrere Möglichkeiten in diesem dringenden Fall zu helfen.
- Unterschreiben Sie Survivals Petition für unkontaktierte Völker in Peru
- Spenden Sie für die Kampagne für die unkontaktierten indigenen Völker in Peru (und andere Survival Kampagnen)
- Schreiben Sie Ihrem oder Ihrer Abgeordneten im Deutschen Bundestag, Nationalrats Abgeordneten in Österreich oder Nationalrats -Mitglied in der Schweiz.
- Werden Sie für Survival in Ihrer Umgebung aktiv.



