Mahnwachen für Jarawa in London und Paris 9 Oktober 2006

Survival wird morgen, am 10. Oktober, in London und Paris Mahnwachen für den Stamm der Jarawa von den indischen Andamanen Inseln abhalten. Die Existenz der Jarawa wird von Siedlern und Wilderern bedroht.

London: Indian High Commission, India House, Aldwych, 12:30h – 14:00h

Paris: Ambassade d'Inde, 15 rue Alfred Dehodencq, 12:30h – 14:00h

Man geht davon aus, dass die Jarawa bereits seit 60.000 Jahren auf den Andamanen leben. Noch bis 1998 konnten sie sich jeglichem Kontakt zu indischen Siedlern widersetzen. Mittlerweile dringen die Siedler in Jarawa-Land ein, jagen die Tiere, von denen das Überleben des Stammes abhängt und bringen Epidemien, Gewalt und Ausbeutung mit sich.

Survival’s Vorsitzender Stephen Corry sagte heute, “Indien hat die Wahl. Es kann entweder diese historisch bedeutende Gelegenheit wahrnehmen und die Zukunft eines isolierten und bedrohten Stammes sichern. Oder es lässt zu, dass ein weiterer indigener Stamm für ausgelöscht wird.“

Survival drängt die indische Regierung, eine durch Jarawa-Land führende Straße zu schließen, um Außenstehende vom Gebiet der Indianer fernzuhalten und es den Jarawa zu ermöglichen, eigene Entscheidungen für ihre Zukunft zu treffen.

Die Mahnwache in London wird jeweils wöchentlich zur gleichen Zeit wiederholt. Survival legte im vergangenen Monat Sonia Ghandi in Delhi und der Indischen Kommission in London eine Petition zur Unterstützung der Jarawa mit 50.000 Unterschriften vor.

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Miriam Ross unter (+44) (0) 20 7687 8734 oder mr@survival-international.org

 

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