Neuer Bericht über erhöhte Gewalt und Selbstmord unter indigenen Völkern 15 Juni 2006

Ein neuer Bericht hat betont, das die Indianer Brasiliens unter vermehrter Gewalt leiden, die mit dem Verlust ihres Landes zusammenhängt. Der Bericht von CIMI, einer NGO (Nichtregierungsorganisation), die zur Katholischen Kirche Brasiliens gehört, zeigt auf, dass im Durchschnitt jährlich mehr als 40 Indianer in den Jahren zwischen 2003 und 2005 ermordet wurden. In der selben Zeitspanne begangen pro Jahr durchschnittlich 24 Indianer Selbstmord.

Der Bericht macht deutlich, dass zwischen Demarkation (Abgrenzung) von Land und Gewalt eine direkte Verbindung besteht; “Weniger abgegrenztes Land bedeuten mehr Fälle von Gewalt”.

Das letzte Kapitel widmet sich unkontaktierten Völkern: CIMI schätzt, dass es 60 isoliert lebende Gruppen in Brasilien gibt, und warnt, dass siebzehn von ihnen unmittelbar vom Aussterben bedroht sind, hauptsächlich durch Landräuber, Holzfäller und Farmer.

Um eine Zusammenfassung der Berichtes zu lesen klicken Sie bitte hier (Englisch).

 

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