Oppositionspartei unterstützt Buschmänner

Eine von Botswanas führenden Oppositionsparteien, die Botswana Congress Party (BCP), hat Präsident Mogae wegen der Vertreibung der Buschmänner attackiert.

Der stellvertretende Vorsitzende der BCP, Dr. Kesetigile Gabotswang, der kürzlich eine Untersuchungsmission in das Wildreservat Zentralkalahari leitete, forderte, dass den vertriebenen Buschmänner erlaubt werden müsse, in das Reservat zurück zu kehren, und sagte, dass die von der Regierung angegebenen Gründe für die zwangsweise Vertreibung der Buschmänner „nicht überzeugend sind“.

Dr. Gabotswang sagte, der Präsident zeige einen Mangel an „Reife“ in seinem Umgang mit „nationalen Anliegen wie der Umsiedlung der Basarwa [Buschmänner].“
 
Er berichtete, dass die Ergebnisse der BCP-Untersuchungsmission den „falschen Begründungen der Regierung“ widersprechen, die behaupte, die Basarwa seien vom Wildreservat Zentralkalahari umgesiedelt worden, um Zugang zu Bildung, Gesundheitswesen und anderen sozialen Diensten zu erhalten. Die Untersuchung hat festgestellt, dass die Buschmänner „effektiv unter Zwang entfernt wurden“ mithilfe von „Drohungen und Einschüchterung, begangen von Regierungsvertretern.“
 
Dr. Gabotswang erklärte, dass es sich als schwierig herausstelle, der Regierung Botswanas zu vertrauen, und dass sie die Bedenken angesehener Personen wie des südafrikanischen Bischofs Desmond Tutu und kontinentweiter Organisationen wie der Afrikanischen Kommission der Menschenrechte und der Rechte der Völker (ACHPR) zu ihrem eigenen Schaden ignoriere.