Oppositionspartei verurteilt Vertreibungen der Buschmänner 22 September 2006

Die Botswana Kongress Partei (BCP), eine der führenden Oppositionsparteien im Land, hat die Vertreibungen der Buschmänner aus dem Zentral Kalahari Wildschutzgebiet (CKGR) durch die Regierung verurteilt.

Die BCP hat vor kurzem eine Untersuchungkommission in das CKGR und die Umsiedlungscamps geschickt, um mit den Buschmännern direkt zu beratschlagen.

Der Leiter der Kommission und amtierende Präsident der BCP, Dr. Kesitegile Gobotswang sagte, dass die Buschmänner nicht mit Gewalt in die Mehrheit der botswanischen Gesellschaft assimiliert oder integriert werden können.

Er appellierte an die Regierung, die Buschmänner als indigenes Volk zu akzeptieren.

Nach Angaben des Kommissionsteams hat die Umsiedlung erhebliche soziale, ökonomische und kulturelle Kosten für die Buschleute mit sich gebracht.

Dr. Gobotswang bestätigte, dass das Aufzwingen einer neuen Lebensform die Menschen zerstören könne. Er bemerkte das Elend der Buschmänner in den Umsiedlungscamps, wo "hoher Alkoholkonsum zu  Fällen von eskalierenden  Übergriffen geführt hat. Zudem wird befürchtet, dass ihre Sprache aussterben wird."

Die Kommission befand, dass keine reellen Verhandlungen zwischen der Regierung und den Buschleuten stattgefunden hatten, bis auf "ständige Appelle von Nichtregierungsorganisationen im Namen der Buschmänner."

Dieser Befund widerspricht vollständig den Anschuldigungen der botswanischen Menschenrechtsorganisation Ditshwanelos, wonach Survivals Kampagne zur Unterstützung der Buschmänner zu einem Zusammenbruch  der Verhandlungen zwischen Buschmännern und Regierung geführt haben soll.

Der Report bestätigte: "Es scheint, dass Survival erst eingriff, als die Verhandlungen vollständig gescheitert waren, da die Regierung nicht mit guten Absichten zu verhandeln schien."

Um mehr über den Bericht der BCP zu erfahren, klicken Sie bitte hier:

http://www.mmegi.bw/2006/September/Thursday21/35185063725.html

 

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