Berichte der UN: Brasiliens Awá Indianer verlieren Wälder und Hoffnung 17 April 2002

Der 19. April ist in Brasilien offizieller Tag der Indianer, allerdings könnte es passieren das die brasilianische Regierung mit faulen Eiern beworfen wird, wenn die UN-Komission für Menschenrechte, die zur Zeit in Genf tagt, am 22. und 23. April die Angelegenheiten indigener Völker diskutiert.


Einem Bericht von Survival International zufolge, wählte der Sonderbeauftragte für indigene Themen, Rodolfo Stavenhagen, den Fall der Awá als eines von wenigen ausgewählten Beispielen von Fällen "gegenwärtiger Sorge".

Der Stamm der Awá ist einer der letzten nomadischen Jäger- und Sammler-Stämme Brasiliens. Etwa 100 der Menschen haben keinen Kontakt zu Siedlern und ziehen in kleinen, mobilen Gruppen umher. Ein für sie lebenswichtiges Gebiet im Bundesstaat Maranhão wurde auf Grund starker wirtschaftlicher und politischer Interessen nicht demarkiert. In der brasilianischen Vefassung steht jedoch geschrieben, dass Land indigener Bevölkerungen abgegrenzt und geschützt werden soll. Dieser Beschluss wurde 1993 ratifiziert.

Kürzlich sagte ein Mann aus dem Stamm der Awá, "ich liebe den Wald, doch ich sehe wie die Weißen darin alles ausrotten und verbrennen. Wieso tun sie das? Alles ist weg. Sie werden diesen Ort komplett zerstören. Es ist unser Land und wir sind die rechtmäßigen Besitzer."

Fotos und Filmmaterial sind für die Presse erhältlich.

Mehr Informationen erhalten Sie von Survival Deutschland; per Tel.: ++49 (0)30 29002372 oder per Email: info@survival-international.de

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