Buschmänner schliessen Beweisführung ab 14 Januar 2005

Der historische Gerichtsfall, in dem 220 Gana und Gwi Buschmännern gegen die botsuanische Regierung klagen, wird am 17. Januar wieder aufgenommen.

Matsipane Mosetlhanyane aus der Gemeinde Gugamma im Zentral Kalahari Wildreservat wird am Montag in den Zeugenstand treten. Noch bevor das Gericht die Verhandlungen im November vertagte, sagte Zeugin Mongwegi Thobogelo dem Gericht, dass sie niemals eine Erlaubnis für das Betreten des Reservats beantragen würde, da es sich um ihren Geburtsort handelt. 'Es wurde zum Reservat erklärt, obwohl wir dort schon lebten!' sagte sie. Buschmänner, die in ihre Heimatgebiete zurückkehrten, wurden von Regierungsbeamten drangsaliert und festgenommen, da ihnen die Erlaubnis zum Betreten des Reservats fehlte.

Wegen der erzwungenen Ausweisung aus ihren angestammten Gebieten im Wildreservat der Zentral Kalahari klagen 220 Buschmänner die botsuanische Regierung vor Gericht an. Dies könnte sehr gut zu einem Präzedenzfall für die Rechte von Buschmännern im gesamten südlichen Afrika werden. Die Buschmänner verlangen von der Regierung die Anerkennung ihres Rechts in ihre Gebiete zurückzukehren und dort ohne Angst vor weiteren Ausweisungen zu jagen und zu sammeln.
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