Satelltienbilder enthüllen Zerstörung von Stammesgebieten 25 Juli 2007

Satellitenbilder haben offenbart, dass die letzte Zuflucht unkontaktierter südamerikanischer Indianer illegal zerstört wurde.

Das Land des Ayoreo-Totobiegosode-Stammes in Paraguay wird rasend schnell von Bulldozern planiert, sodass die Indianer sich nur noch in die letzten verbliebenen Fleckchen des Waldes retten konnten. Viele Ayoreo wurden bei den letzten Zusammenstößen mit Menschen von außerhalb getötet.

Der Survival-Forscher Jonathan Mazower kehrte erst vor Kurzem aus Paraguay zurück, wo er Verwandte der isoliert lebenden Indianer traf. Er interviewte Ayoreos, die 2004 mit der Außenwelt Kontakte geknüpft hatten, weil ihre Waldheimat immer mehr verschwand.

Der Ayoreo Ojnai sagte: „Dieses ganze Land gehörte unseren Vorfahren, aber die Weißen werden es uns wegnehmen. Mich stürzen die Rodungen in grossen Kummer, weil wir nicht wissen, wo genau die Menschen im Wald leben. Ich habe eine Schwester unter ihnen.“

Jonathan Mazower sagte heute: „Das Land der Ayoreo ist fast gänzlich in den Händen der mächtigen Großgrundbesitzer, die den Wald für die Viehzucht planieren. Diejenigen, die derzeit Kontakt mit Außenstehenden haben versuchen, das Verbliebene von ihrem Wald zu bewahren, um ihre unkontaktierten Verwandten zu retten. Obwohl die Regierung Paraguays sehr rasch handelt, bleibt den isolierten Indianern kein Versteck mehr.

Survival hat eine Kampagne gestartet, mit der Menschen dazu aufgerufen werden, dem Präsidenten Paraguays zu schreiben und ihn zu bitten, das Land der Ayoreo zu schützen.

Jonathan Mazower steht auch für Interviews zur Verfügung.
Fotos und Filmmaterial sind auf Anfrage erhältlich.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Laura Engel, Tel.: 030-72293108 oder per
E-Mail an info@survival-international.de

 

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