Vorurteile gegen Stammesvölker ähnlich wie Sklavenhandel 23 August 2007

Survival wird heute einen Bericht veröffentlichen, der die Argumente, die die Vertreibung der Kalahari Buschmänner rechtfertigen, mit denen vergleicht, die für den transatlantischen Sklavenhandel vorgebracht wurden.
Der Bericht erscheint an dem Tag, den die UN eingeführt hat, um an den Sklavenhandel und seine Abschaffung zu erinnern.

Der Vorsitzende von Survival Stephen Corry sagte heute: “Es ist beunruhigend wie sehr die Bemühungen der Regierung von Botswana, ihre Politik zu verteidigen, die damaligen Argumente für den transatlantischen Sklavenhandel widerspiegeln.
In beiden Fällen sehen die Befürworter die Opfer als grundsätzlich minderwertig an und betonen, dass es ihre Pflicht sei, diese zu „zivilisieren“.

Der Bericht vergleicht, zum Beispiel, eine Behauptung von Plantagenbesitzern und Händlern in Westindien 1833, die aussagt, Sklaverei sei „absolut unerlässlich für das gewünschte Ziel, den Neger im Rang der Gesellschaft höher zu stellen“, mit der Behauptung eines Ministers der Regierung von Botswana, mit der Aussage, dass das Entfernen der Buschmänner aus ihrem Land „diese auf einen höheren Stand bringen“ würde.

Lesen Sie hier den Bericht ( auf Englisch!)

Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte Laura Engel unter 030-72293108 oder per Mail an info@survival-international.de

 

 

 

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