Weitere Beweise für Flucht unkontaktierter Stämme

Ein Beamter der brasilianischen Regierung und Experte für unkontaktierte Stämme hat weitere Beweise für die Flucht unkontaktierter Stämme von Peru nach Brasilien aufgrund illegalen Holzeinschlages gefunden.

Die Stämme dringen in Teile des Regenwaldes vor, die normalerweise nicht von ihnen genutzt werden, und dies in steigender Zahl. Einige erschienen erst kürzlich bei der kleinen Siedlung Liberdade. Dies war bereits das zweite Mal innerhalb der letzten zwei Monate.

All das bestätigt die Vertreibung unkontaktierter Stämme aus Peru nach Brasilien wegen der illegalen Abholzung, sagte José Carlos dos Reis Meirelles Júnior, Leiter der Indianer Schutz Behörde nahe der peruanischen Grenze, der seine Beweise während einer Fahrt zu den Quellflüssen des Envira sammelte.

Peru hat einige der weltweit letzten kommerziell verwertbaren Mahagonibestände in den Gebieten, die von einigen der letzten nicht kontaktierten Stämme der Welt bewohnt werden. Die Stämme sind aufgrund ihrer Isolation nicht immun gegen Krankheiten von außen, und jede Form von Kontakt mit Fremden kann fatale Auswirkungen für sie haben.

Es gibt insgesamt schätzungsweise 15 verschiedene unkontaktierte Stämme in Peru. Alle von ihnen sind gefährdet, hauptsächlich aufgrund illegaler Abholzung und Ölbohrungen.

 

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