Besorgnis: unkontaktierte indigene Gruppen fliehen vor Holzfällern

Eine Gruppe bestehend aus Mitgliedern von indigenen und anderen Organisationen hat einen dringlichen Brief verfasst, in dem sie darauf aurmerksam machen, dass indigene Völker in Peru aufgrund illegal arbeitender Holzfäller über die Grenze nach Brasilien fliehen müssen.

Die Invasion der Holzfäller „führt zur Verdrängung und zu einer erzwungenen Abwanderung von unkontaktierten indigenen Gruppen nach Brasilien und verursacht Konfrontationen mit in Brasilien ansässigen indigenen Gruppen wie den Asháninka, den Manchineri, den Kashinahua, den Culina und den Yaminahua“ ist in diesem Brief zu lesen.

„Wir möchten unsere Besorgnis über die mangelnde Beachtung unserer Beschwerden zum Ausdruck bringen, die wir schon vor mehr als zehn Jahren über den Eingriff peruanischer Holzfäller in den indigenen Reservaten Isconahua, Murunahua, Mashco-Piro und Madre de Dios, sowie dem Nationalpark Sierra del Divisor und dem Kampa-Reservat in Brasilien vorgebracht haben.“

Illegale Abholzung sowie Öl- und Gasgewinnung stellen die größten Gefahren für Perus unkontaktierte indigene Völker dar. Jegliche Art des Kontakts könnte für diese tödlich enden, da sie nicht immun gegen Krankheiten von Außenstehenden sind.

Lesen Sie den Brief (Spanisch)

 

Für mehr Informationen kontaktieren Sie bitte Laura Engel unter 030-72293108 oder per E-Mail an info@survival-international.de