Pygmäen, Opfer der Greueltaten im Kongo 31 Dezember 2002

Vor allen Dingen das Stammesvolk der "Pygmäen" ist betroffen von den schrecklichen Greueltaten die, wie erst kürzlich berichtet wurde, gerade im Nordosten der demokratischen Republik des Kongo (DRC) stattfinden.

Zeugen teilten einem Untersuchungsteam der Vereinten Nationen mit, dass die gegnerischen Regierungsmilizen, die zur Kongo Freiheitsbewegung und der Versammlung der demokratischen Nationalen des Kongos gehören, Greueltaten wie Folterung, Verstümmelung, Vergewaltigung von Frauen und Kindern, Massenexekutionen und Entführungen verübt haben. Diese Greueltaten haben angeblich in Ituri und den Provinzen Nord Kivus stattgefunden. Sie waren Teil einer Aktion, die als "effacer le tableau "  ("Tafelsäuberungen") bezeichnet wurde.
 
Die meisten Opfer sind Mbuti "Pygmäen", die wehrlosesten aller hiesigen Völker. Die Mbuti wurden von der Miliz zur Hilfe gezwungen oder der Mithilfe des Feindes beschuldigt, wofür sie dann getötet oder gefoltert wurden. Unter den 180. 000 Menschen, die vor der Gewalt flüchten, sind schätzungsweise 3000 Pygmäen. Diese Stämme sind besonders verwundbar. Sie sind die am meisten an den Rand gedrängten und unterdrückten Menschen in der Gesellschaft des Kongo und ihre schwierige Lage zieht häufig weniger Aufmerksamkeit auf sich, als die anderer Völker.

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