Mursi feiern Abzug der African Parks Organisation 4 Januar 2008

Mursi aus dem Gebiet des Omo Nationalparkes in Äthiopien feiern den Abzug der Naturschutzorganisation African Parks von ihrem Land.

Der Vertrag über die Verwaltung des Omo Nationalparkes durch African Parks (zuvor African Parks Foundation) wurde im Dezember letzten Jahres in Übereinstimmung mit der Regierung beendet. Für viele Mursi eine freudige Botschaft, die sie aufatmen ließ.

Ulijarholi, ein Mursi, sagte: „Sobald African Parks fort ist, wird alles wieder gut. Unsere Rinder können wieder mit den Dik-Diks, Zebras und Warzenschweinen grasen. Nimmt man uns  unser Land, ist das so, als würde man uns das Leben  nehmen.“

Uligidangit, ein weiterer Mursi, fügte hinzu: „ Jetzt bin ich glücklich. Wir müssen uns keine Sorgen mehr um unser Land machen. Wir können friedlich weiter leben.“

Survival hat wiederholt darauf hingewiesen, dass die Arbeit von Afrikan Parks die lokalen indigenen Gruppen einbeziehen muss. Stattdessen wurde ihnen die Jagd und landwirtschaftliche Nutzung des Landes innerhalb der Nationalparkgrenzen verboten.

Erst kürzlich erhielt Survival Berichte, dass African Parks Kwegu, eine kleine Jäger- und Sammlergruppe, von ihrem Land vertrieben hätte.


Für weitere Informationen kontaktieren Sie uns bitte unter 030 – 72293108 oder unter info@survival-international.de

 

Nachrichtenbericht teilen

 

Abonnieren

Hier können Sie sich eintragen, wenn Sie eine monatliche E-Mail mit Neuigkeiten über indigene Völker erhalten möchten:

Abonnieren Sie unsere Newsfeeds:

 

oder folgen Sie uns im Netz:

News-Archiv