Mbuti „ Pygmäen“ aus dem Gefängnis befreit 30 April 2001

Uganda – Sieben „Pygmäen" Männer, die ohne Prozess festgehalten wurden, konnten aufgrund von Survival Protesten befreit werden.

Im letzten Jahr wurden Mbuti „Pygmäen" aus dem Semliki Tal im westlichen Ende von Uganda ohne Prozess verhaftet und eingesperrt. Sie wurden beschuldigt, den rebellischen Alliierten Demokratischen Kräften (ADF), die von Ihrer Basis in den Ruwenzori Bergen agieren, geholfen zu haben. Es gibt nur 72 Mbuti in Uganda (sie sind ein Überbleibsel der viel größeren Mbuti Bevölkerung über der Grenze der Demokratischen Republik des Kongo "DRC"). Der Verlust von sieben erwachsenen Männern, das Gemeinschaftsoberhaupt eingeschlossen, war deshalb ein schwerer Schlag.

Die ADF sind eine Mischung von Gruppen, die der Regierung Ugandas feindlich gesinnt sind. Dazu gehört die berüchtigte Interahamwe Bürgerwehr, die für den Völkermord in Rwandan verantwortlich war. Seit 1997 befinden sich die Semliki Mbuti gefangen inmitten von konstanten Grenzangriffen und können so ganz einfach als Spurensucher mißbraucht werden.

Survival protestierte bei den örtlichen Behörden nach der Festnahme der Männer. Sie wiesen die Behörden auf die ungeschützte Situation der Mbuti hin. Sie forderten, dass die Gefangenen entweder schnellstmöglich verurteilt oder entlassen werden sollten. Nachdem jetzt sogar die ganze Gruppe freigelassen wurde, hat die Gemeinde einen Verein gegründet, um für ihre Rechte zu kämpfen.

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