US : remote_ip:209.200.185.88 cookies[:remote_ip]: http_client_ip:
 

Safari Anbieter baut Touristenunterkunft nahe Buschleute – Gemeinde 28 April 2008

Die Regierung Botswanas hat der “Safari & Adventure Company’ das Angebot unterbreitet, eine Touristenunterkunft in der Nähe der Buschleute Gemeinde Molapo innerhalb des Zentralen Kalahari Wildreservats (CKGR) zu errichten.

Für die Unterkunft werden mehrere Bohrlöcher benötigt, aus denen große Mengen Wasser gepumpt werden – während es den Buschleuten verboten wird, Wasser aus ihrem einen Bohrloch zu entnehmen.  Die Buschleute, die 2002 von der Regierung  vertrieben wurden, haben 2006 vor Gericht das Recht zugesprochen bekommen, auf ihr Land zurückzukehren. Die Regierung macht dies aber unmöglich, indem sie ihnen den Zugang zu ihrem Bohrloch verbietet und sich weigert, Jagdlizenzen auszustellen.

Die internationale Gesetzgebung schreibt vor, dass es auf dem Land indigener Völker keine Entwicklungsprojekte geben soll, ohne zuvor deren freie, und informierte Zustimmung eingeholt zu haben. Die Buschleute wurden zum Bau der Touristen-Unterkunft auf ihrem Land nicht befragt.

Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: „Die Regierung besitzt die Frechheit, den Buschleuten die 400 km lange Hin-und Rückreise zum Wasserholen außerhalb des Reservats anzutragen, während Touristen ganz in der Nähe Duschen und an ihren Drinks nippen.  Dies verstößt gegen die grundlegendsten Menschenrechte und ist natürlich illegal – mit anderen Worten eine ganz normale Angelegenheit für die Regierung Botswanas, wenn es um die Buschleute geht.  Viele Touristen werden dem Land fernbleiben, wenn sie darüber bescheid wissen.

Die „Safari & Adventure Company“ hat ihren Sitz in Südafrika und ist auch in Namibia und Sambia tätig.

 

Nachrichtenbericht teilen

Email
 

Werden Sie für die Buschleute aktiv

Ihre Unterstützung ist entscheidend für das Überleben der Buschleute. Es gibt mehrere Möglichkeiten zu helfen.

  • Schreiben Sie einen Brief an den botswanischen Präsidenten
  • Schreiben Sie der botswanischen Botschaft oder dem Konsulat in ihrem Land
  • Spenden Sie für die Buschleute Kampagne
  • Schreiben Sie Ihrem oder Ihrer Abgeordneten im Deutschen Bundestag, Nationalrats Abgeordneten in Österreich oder Nationalrats -Mitglied in der Schweiz.
  • Werden Sie für Survival in Ihrer Umgebung aktiv
  •  

    Abonnieren »

    Hier können Sie sich eintragen, wenn Sie eine monatliche E-Mail mit Neuigkeiten über indigene Völker erhalten möchten:

    Abonnieren Sie unsere Newsfeeds:

    Newsfeed
     

    oder folgen Sie uns im Netz:

    News-Archiv »