Lieder über einen gefährdeten Wald 12 Oktober 2003

Vom 19ten Oktober an wird das englische Publikum die wundervolle Musik einer Gruppe von Aka – „Pygmäen" aus der Zentralafrikanischen  Republik (CAR) genießen können. Was dieses Publikum vielleicht nicht weiß, ist, dass diese wundervollen Klänge von einem Volk stammen, dessen Lebensweise von Zerstörung bedroht ist.

Der Wald der südlichen CAR, aus dem die Künstler stammen, diente in den letzten drei Jahren, während des Machtwechsels in der Hauptstadt Bangin, als Spielraum für eine Reihe von mörderischen Miliz Armeen. Sie isolierten die  Akas vom Dickicht des Waldes und somit von den Tieren und Naturprodukten, die sie zum üÜberleben benötigen.

Obwohl in diesem Gebiet ein (wenn auch empfindlicher) Friede wiederhergestellt wurde, sind die Aka wie alle Pygmäen in Zentral Afrika bedroht. Immer mehr Wald wird von Firmen zerstört, die Abholzung betreiben. Riesige Gebiete gesunden Waldes wurden zu Parks oder "Wildlife" Reservaten umgewandelt, die von bewaffnetem Schlägertypen bewacht werden. Diese verprügeln die Pygmäen und vertreiben sie aus ihren ursprünglichen Jagdgründen.

Und doch sind die Pygmäen die wirklichen Wächter des Waldes. Wie ihr Sprichwort erklärt: „Wir, die Aka, lieben den Wald, wie wir unseren eigenen Körper lieben". Stephen Corry, der Direktor von Survival International, der Organisation für Stammesvölker, sagt: „Was mit diesen Menschen geschieht, ist nicht irgendeine Art von unvermeidbarem Schicksal, es ist ein Verbrechen und wir müssen Widerstand leisten."

* Auftritte in der Barbican, London (19. Oktober), Royal College of Music, Manchester (21), De Montfort Hall Leicester (23) und Leeds University (24)

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