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“Lasst die unkontaktierten indigenen Gruppen leben”, fordern Indianer 13 Juni 2008

Die peruanischen Indianer des Amazonasgebiets haben die Regierung Perus dazu angehalten, die im abgeschiedenen peruanischen Regenwald lebenden „unkontaktierten indigenen Völker nicht zu vernichten“.

Dieser Appell folgt der jüngsten Veröffentlichung einzigartiger Fotos von einem unkontaktierten indigenen Volk in Brasilien nahe der peruanischen Grenze. Es wird angenommen, dass mindestens noch eine weitere indigene Gruppe über die peruanisch-brasilianische Grenze geflüchtet ist, um der illegalen Abholzung in diesem Gebiet zu entkommen.

„Der Holzeinschlag vertreibt die unkontaktierten Indigenen aus ihrem eigenen Land“, behauptet die indigene Vereinigung zur Entwicklung im peruanischen Regenwald (AIDESEP). „Vernichtet sie nicht. AIDESEP drängt die peruanische Regierung dazu, die unkontaktierten indigenen Völker zu schützen sowie unmittelbare und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, um deren Leben und fundamentalen Rechte zu wahren“.

Laut AIDESEP findet die Abholzung in Gebieten statt, die den unkontaktierten indigenen Völkern vorbehalten sind. Die Holzfäller sind bewaffnet, und Begegnungen mit den Indianern haben zu gewalttätigen Auseinandersetzungen geführt. Des Weiteren sind die indigenen Gruppen aufgrund ihrer mangelnden Immunität der großen Gefahr von Krankheiten Außenstehender ausgesetzt.

Um die ausführliche Stellungnahme (in Spanisch) zu lessen klicken Sie bitte hier.

 

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