Brasilianische Organisationen setzen sich ein für die indigenen Völker von Raposa Serra do Sol 8 Juli 2008

85 brasilianische Organisationen haben eine Erklärung zur Respektierung der Rechte der indigenen Völker des Raposa Serra do Sol unterschrieben. Farmer, die Anspruch auf das indigene Land erheben, hatten die Völker angegriffen.

Im Jahr 2005 wurde Raposa Serra do Sol – Land des Fuchses und der Berge der Sonne –nach einer langwierigen Kampagne der fünf heimischen Völker mit der Unterstützung von Survival offiziell als indigenes Land anerkannt. Eine kleine Gruppe einflussreicher Farmer weigert sich jedoch bis heute, das Gebiet zu verlassen.

Im Mai wurden zehn Makuxi-Indianer durch Schüsse angeheuerter Bewaffneter verwundet. Die Farmer, unterstützt von der Regierung des Bundesstaates Roraima im Norden Brasiliens, haben beim Obersten Gerichtshof einen Großteil des indigenen Landes eingeklagt.

In der Erklärung der Organisationen heißt es: „Die brasilianische Bundesverfassung von 1988 definiert die Rechte indigener Völker auf ihr Land und legt fest, dass diese Rechte höchste Priorität gegenüber allen nachfolgenden Rechten, die nicht-indigenen Eigentümern gewährt wurden, genießen. Es ist unfassbar, dass wir im 21. Jahrhundert wieder einmal Zeuge werden müssen, wenn spitzfindige Versuche unternommen werden, indigene Völker aus ihren Territorien zu vertreiben, die zum Objekt der Habgier anderer geworden sind“.

Lesen Sie die vollständige Erklärung hier (Englisch).

 

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