US State Department verurteilt die Vertreibungen der Buschmänner

Entgegen aller Bemühungen der botswanischen Regierung die Vertreibungen der Gana und Gwi Buschmänner als "Entwicklungsmaßnahme" darzustellen, hat nun das US State Department das Leben in den Zwangsansiedlungslagern als "bedroht durch den Mangel an Beschäftigungsmöglichkeiten und grassierenden Alskoholismus" beschrieben.

In seinem kürzlich herausgebenen Menschenrechtsbericht hat das State Department bestätigt, dass die Regierung die Buschmänner "dazu gezwungen hat, ihre angestammten Gemeinden im Zentral Kalahari Reservat zu verlassen". Es wird auch erwähnt, dass die Buschmänner in den Zwangsansiedlungslagern, "in denen das Wild knapp ist", "den Kampf fortführen" und viele schon in das Reservat zurückgekehrt sind. Ferner hält der Bericht fest, dass einige Buschmann Gruppen die Regierung "auffordern, ihr Landnutzungssystem und ihre Landrechte anzuerkennen".

Survivals Generaldirektor Stephen Corry sagte heute: „Immer weniger Menschen innerhalb oder außerhalb Botswanas schenken den Bemühungen der Regierung Glauben, die Umsiedlungen als freiwillig oder die Zwangsansiedlungslager als ‘Entwicklung' darzustellen. Es wäre so einfach für die Regierung, aus dem zunehmenden internationalen Kreuzfeuer der Kritik zu gelangen: Sie müssten lediglich die Buschmänner nach Hause gehen lassen."

To read the full text of the report's section on Botswana, visit
http://www.state.gov/g/drl/rls/hrrpt/2004/41589.htm

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