Besuch des Präsidenten von Botswana von Protesten begleitet 8 Juni 2003

Voraussichtlich wird der Besuch Präsident Mogaes von Botswana in Großbritannien von friedlichen Protesten begleitet werden. Die Regierung von Botswana hat hunderte von Gana und Gwi Buschmännern von ihrem angestammten Land vertrieben und sie in trostlosen Zwangsansiedlungslagern abgesetzt, was weltweit auf Verurteilung gestoßen ist.

Von 14 Uhr am Montag bis 12 Uhr am Donnerstag, so lange der Präsident im Land ist, wird vor dem Hochkommissariat von Botswana eine friedliche Mahnwache stattfinden.
Ort: Botswana High Commission, Stratford Place (U-Bahnhof Bond Street)
Zeit: Montag 9. Juni 14-17 Uhr, Dienstag 10. Juni 9-17 Uhr, Mittwoch 11. Juni 9-17 Uhr, Donnerstag 12. Juni 8-12 Uhr

Die Verfolgung der Buschmänner in Botswana hat dem Präsidenten international eine so traurige Berühmtheit eingebracht, dass er sogar im Imperial War Museum in der Dauerausstellung über Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorkommt. Dort wird zitiert, wie er den Buschmännern die Ausrottung androht.

Diejenigen Buschmänner, die sich gegen die Vertreibungen wehren, haben einen offenen Brief an den Präsidenten und an die von der Regierung bestimmten Vertreter der Zwangsansiedlungslager, die ihn nach Großbritannien begleiten, geschrieben. „Wir können weder lesen noch schreiben und wir haben kein Geld, nach London zu fliegen, um euch unsere Geschichte zu erzählen. (…) Wir hoffen, ihr werdet unseren Kampf, bei der Regierung Beachtung zu finden, unterstützen, bevor es zu spät ist, den Untergang unserer Kultur noch zu verhindern."

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