Merafhe gibt zu: 21 Oktober 2003

Mit einem erstaunlichen Versprecher gab Botswanas Außenminister letzte Woche zu, dass seine Regierung Buschmänner dahin umgesiedelt hatten, "wo wir sie hinhaben wollten".
Als Studenten ihn nach einer Vorlesung an der Londoner Hochschule für orientalische und afrikanische Studien befragt hatten, dementierte Gen Mompati Merafhe zuerst, die Buschmänner des Zentral Kalahari Wildschutzgebiets wären von ihrem Land vertrieben worden, gab später jedoch zu, "Wir bringen diese Leute dahin, …wo wir sie haben wollen."

Der Außenminister war höflichen Fragen zahlreicher Studenten ausgesetzt, bei denen es um die Zwangsvertreibung der Buschmänner durch seine Regierung ging. Gen Merafhe gab zur Antwort, die Bestrebungen seiner Regierung würden "den Buschmännern zu einem glücklicheren Leben verhelfen, um z.B. mit Cadillacs umherfahren zu können… Warum sollen sie weiterhin in Verbindung mit der Flora und Fauna leben?" Die schockierten Studenten gaben die Kommentare des Ministers an Survival.

Stephen Corry, Direktor von Survival, sagte heute, "Der Außenminister hat leztendlich zugegeben, was jeder seit Monaten wusste – dass Buschmänner gegen ihren Willen vom Land ihrer Vorfahren vertrieben wurden."

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