Yanomami treffen sich um Probleme wie den Bergbau zu besprechen

Ein Yanomami stellt eine Halluzinogen her.
Ein Yanomami stellt eine Halluzinogen her.
© Victor Englebert / Survival

Zweihundert Stellvertreter der Yanomami, aus Brasilien und Venezuela, treffen sich diese Woche zur dritten Generalversammlung der Hutukara, der Vereinigung der Yanomami.

Auf dieser Versammlung, werden indigene Stellvertreter über den Schutz des Gebietes der Yanomami debattieren. Die Diskussionen werden vor allem den Gesetzesentwurf hinsichtlich des Bergbaus fokussieren, welcher im brasilianischen Kongress diskutiert wurde. Falls der Gesetzesentwurf angenommen wird, wird er weitflächigen Bergbau im Territorium der Indigenen erlauben. Das wäre eine sehr ernst zu nehmende Gefahr, nicht nur für die Yanomami, sondern auch für andere brasilianische indigene Völker.

Die Gesundheit der Yanomami ist ebenfalls ein Punkt der Tagesordnung. Entscheidende ärztliche Versorgung, gelangt nicht zu den Yanomami und das alles auf Grund von Korruption und Inkompetenz innerhalb der „Foundation of National Health Brazil“ (FUNASA).

Der Koordinator der Versammlung, Dário Xiriana, sagte: „ Es ist wichtig, dass die Yanomami diesen Gesetzesentwurf besprechen um den Bergbau zu verstehen, denn es wurden bereits Mineralien und Öl auf unserem Land gefunden und die weißen Menschen wollen diese, ihnen wichtigen Dinge, erforschen. Wir machen uns Sorgen um das Land der Yanomami, welches uns heilig ist.“

Die Yanomami sind eines am meisten zurückgezogen lebenden Völker Südamerikas. Sie leben in den Regenwäldern und Bergen Nord-Brasiliens und Süd-Venezuelas.