Der Weihnachtsmann bringt ein ganz besonderes Geschenk für Menschenrechtsverletzer 19 Dezember 2008

Der Weihnachtsmann beschenkt den Milliardär mit einer Kopie von Survivals Beschwerde an die OECD
Der Weihnachtsmann beschenkt den Milliardär mit einer Kopie von Survivals Beschwerde an die OECD
© Survival

Der Weihnachtsmann hat heute ein ganz besonderes Geschenk zu dem Haus von Anil Agarwal, dem milliardenschweren Vorstandsvorsitzenden der britischen Minengesellschaft Vedanta Resources, gebracht.

Agarwal erhielt eine eingepackte Kopie einer Beschwerde an die Organisation für wirtschaftliche Kooperation und Entwicklung (OECD), eingereicht von Survival. Die Beschwerde verurteilt die Pläne seiner Gesellschaft, an einem heiligen Berg im indischen Bundesstaat Orissa eine Mine zu errichten und dadurch das gesamte Volk der Dongria Kondh zu zerstören.

Vedanta plant den heiligen Berg der Dongria Kondh in eine gewaltige, offene Bauxitmine zu verwandeln. Dies wird einen breiten Streifen unberührter Natur zerstören und überlebenswichtige Flüsse verschmutzen. Das Volk der Dongria Kondh wurde nie über die Mine informiert.

Die 8000 Mitglieder der Dongria Kondh, die in Indien äußerst isoliert leben, wehren sich vehement gegen die Mine. Sie argumentierten, dass die Mine ihren Lebensstil für immer beenden wird. Ein älteres Mitglied des Volkes sagte: „Wir würden uns eher köpfen lassen, als dass wir unser Land verlieren würden…“

Hunderte Dongria Kondh wurden bereits umgesiedelt, um Platz für eine Raffinerie zu schaffen, die Vedanta bereits zur Aluminiumverarbeitung gebaut hat. Die Verschmutzungen der Raffinerie werden für vermehrt auftretende Hautkrankheiten, Atemwegserkrankungen, Viehseuchen und miserable Ernten in der Region verantwortlich gemacht.

Die OECD unterstützt einen Katalog mit Grundnormen gesellschaftlicher Verantwortung für britische Unternehmen.

Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: „Das einzige Weihnachtsgeschenk, welches die Dongria Kondh möchten, ist, dass Vedanta seine Pläne aufgibt. Sie haben keine Zweifel daran, dass die Mine sie zerstören wird.“

 

Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Raphael Göpel telefonisch unter
+49 30 722 93 108 oder per E-Mail unter info@survival-international.de
 

 

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