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| Chakmas, Bangladesch © Mark McEvoy/Survival |
Die neue Regierung Bangladeschs, die mit einem überwältigenden Wahlsieg am 29. Dezember an die Macht gelangte, hat sich dazu verpflichtet die Friedensvereinbarung mit den Jumma aus dem Jahre 1997 weiterhin in Ehren zu halten.
Die Vereinbarung wurde getroffen um die jahrelang anhaltende gewaltsame Unterdrückung der elf verschiedenen Jumma-Völker durch das Militär zu beenden.
Die Awami-Verband, der von dem gestern als Ministerpräsident vereidigten Sheikh Hasina geleitet wird, unterzeichnete 1997 diese Vereinbarung. Man erklärt sich durch das Wahlmanifest dazu bereit diese gänzlich zu erfüllen. Die Partei gewann 230 von 299 Sitzen, was ihnen das Recht der Verfassungsänderung verleiht und sie somit die versprochenen Reformen durchsetzen können.
Die Wahlen vom letzten Montag beendeten 2 Jahre Ausnahmezustand unter der Führung einer Übergangsregierung. Währenddessen kam es immer öfter zu Gewaltätigkeiten und Bedrohungen gegenüber den Jumma aus den Chittagong Hill Tracts. Mehr als 50 indigene Anführer und Aktivisten wurden festgenommen, viele aufgrund angeblichen Waffenbesitzes.



