Neujahrsvorsätze des Präsidenten beinhalten Rechtsstärkung unkontaktierter indigener Völker 22 Januar 2009

Neujahrsvorsätze? Mehr Sport. Gesünder ernähren. Die Landrechte der Ayoreo-Totobiegosode anerkennen.
Neujahrsvorsätze? Mehr Sport. Gesünder ernähren. Die Landrechte der Ayoreo-Totobiegosode anerkennen.
© Survival

Ein von Survival International veröffentlichter Cartoon zeigt, dass die Liste der Neujahrsvorsätze des paraguayischen Präsidenten Fernando Lugo für das Jahr 2009, die Stärkung der Rechte eines unkontaktierten indigenen Volkes beinhaltet.    


Mit diesem Cartoon möchte Survival International Aufmerksamkeit auf die Notlage der Ayoreo-Totobiegosode lenken und somit Paraguays Regierung unter Druck setzten, damit diese das von dem unkontaktiertem indigenen Volk bewohnte Gebiet schützt und deren rechtmäßige Besitzansprüche anerkennt.  


Der Cartoon zeigt einen an seinem Schreibtisch sitzenden Lugo, der seine Vorsätze auflistet: „mehr Sport treiben“, „gesünder ernähren“, „Anerkennung der Landrechte der Ayoreo- Totobiegosode“.


Die Veröffentlichung des Cartoons ist eine Antwort auf die kürzliche Erklärung der staatlichen Behörde für indigene Angelegenheiten (INDI), dieses Jahr 3.5 Millionen Dollar in den Kauf von Land für indigene Völker zu investieren.


Das im Norden Chacos liegende Land der Totobiegosode ist von brasilianischen Viehzüchtern vernichtet worden, die dieses Land als Weideland nutzen. Die hierfür gerodete Fläche hat sich im Vergleich zum vergangenen Mai verdreifacht.  
Einige Mitglieder der Totobiegosode sind bereits kontaktiert worden und versuchen seit 1993 den letzten substantiellen Teil ihres Landes zu schützen. Nach internationalem Recht, ist die paraguayische Regierung dazu verpflichtet, ihr Besitzrecht anzuerkennen.  


Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: „Dies ist zwar nur ein kleiner Witz, aber wie bei jedem anderen guten Witz auch, steckt eine ernste Sache dahinter. Lugo muss jetzt tätig werden um die Ayoreo-Totobiegosonde zu beschützen. Wenn er noch länger wartet, könnte es zu spät sein.“

 

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