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Kommission fordert die Entmilitarisierung des Jumma Gebietes und die Anerkennung ihrer Landrechte 5 März 2009

Chakmas, Bangladesch.
Chakmas, Bangladesch.
© Mark McEvoy/Survival

Eine internationale Kommission hat die neue Regierung Bangladeschs dazu aufgefordert, die Chittagong Hill Tracts (CHT) zu entmilitarisieren und das gestohlene Land an die Jummas zurückzugeben.

Die kürzlich neu gebildete internationale Chittagong Hill Tracts Kommission (CHTC) fordert den stufenweisen Abzug der Truppen und eine Übertragung der nichtmilitärischen Verantwortlichkeiten an zivile Gruppen. Außerdem hat die CHTC ihre Bedenken gegenüber der anhaltenden militärischen Operation „Operation Uttoron” in dieser Region geäußert. Sie verlangt, dass Menschenrechtsverletzungen nicht ungestraft bleiben, sondern sich die Täter vor Gericht verantworten müssen. 

Zusätzlich hat die CHTC die Regierung dazu aufgefordert, die Landkommission einzuschalten, die die Landrechte der Jummas einträgt. Die bengalischen Migranten, die sich illegal in diesem Gebiet aufhalten sollen von der Regierung umgesiedelt werden.

Die CHTC hielt mit Bangladeschs Ministerpräsidenten und einer Reihe von Ministern eine hochrangige Tagung ab. Ebenfalls befragte die Kommission Menschen, die Opfer von Menschenrechtsverletzungen in der CHT geworden sind.   

Die CHT beheimatet 11 indigene Völker, die unter dem Namen Jummas zusammengefasst werden. Der Name lässt sich auf die von ihnen praktizierte Wanderwirtschaft zurückführen, wegen der sie regional auch „Jhum“ genannt werden. Hunderttausende Menschen sind in den vergangenen sechs Monaten in das Gebiet gezogen und haben somit die Jummas verdrängt und sie zu Opfern gewaltsamer Unterdrückung gemacht.

Die 1990 gegründete und bis 2001 aktive CHTC hat entschieden dazu beigetragen, dass die schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen, die in der CHT begangen wurden, an die Öffentlichkeit gelangt sind. Kürzlich wurde die Kommission neu gebildet und beginnt nun mit ihrem zweiten Einsatz in diesem Gebiet. Zu den Ko-Vorsitzenden gehören der stellvertretende Vorsitzende  der britischen parlamentarischen Menschenrechtsgruppe Lord Avebury und die angesehene bangladeschische Menschenrechtsaktivistin Sultana Kamal. 

 

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