Tausende wehren sich gegen das Eindringen einer brasilianischen Firma in ihr Land 13 März 2009

"Mann der Nahua, kurz nach dem ersten Kontakt in 1984, Mehr als die Hälfte aller Nahua starben in den folgenden Jahren. "
"Mann der Nahua, kurz nach dem ersten Kontakt in 1984, Mehr als die Hälfte aller Nahua starben in den folgenden Jahren. "
© Survival

Vertreter von einhundert indigenen Gemeinschaften im Norden Perus sagten, sie würden es nicht zulassen, dass die brasilianische Firma Petrobras in ihr Land eindringt und dort nach Öl bohrt.

Unter den potentiell Betroffenen sind tausende Kichwa und Secoya sowie zwei der letzten unkontaktierten indigenen Gruppen der Welt. „Wir werden unser Land nicht weggeben“, soll der Anführer einer lokalen indigenen Organisation, OISPE, gesagt haben. „Wir wissen, was mit den Achuar passiert ist, und um die extremen Gefahren für ihre Gesundheit, die durch die Suche nach Öl auf ihrem Land entstehen. Wir weigern uns so zu leben.“

„Zum wiederholten Male ignoriert Präsident Garcias Regierung die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation und die Erklärung der Vereinten Nationen zu den Rechten indigener Völker“, sagte der Präsident der peruanischen nationalen indigenen Organisation, AIDESEP, zu der Entscheidung der Regierung Petrobras zu erlauben, in der Region zu arbeiten. „Diese Gesetze erkennen die Rechte der indigenen Völker an, in Frieden, mit Respekt für ihre Kultur und dem Schutz ihres Landes zu leben.“

Petrobras hat zudem einen Vertrag mit der peruanischen Regierung abgeschlossen, in einem Gebiet im Südosten Perus nach Öl zu bohren, das von unkontaktierten Stämmen bewohnt wird.

 

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