Regierung stimmt der UN Deklaration zu den Rechten indigener Völker zu 3 April 2009

Ein Aborigine Junge wird nach traditioneller Art im Gesicht bemalt. Tanz Festival, Nord Queensland, Australien
Ein Aborigine Junge wird nach traditioneller Art im Gesicht bemalt. Tanz Festival, Nord Queensland, Australien
© John Miles/Survival

Australien hat heute formell der UN Deklaration zu den Rechten indigener Völker zugestimmt und damit seine bisherige Ablehnung der Erklärung beendet.

Bei einer Zeremonie im Parlament sagte der Minister für indigene Belange: "Australien unternimmt heute einen weiteren wichtigen Schritt um die Beziehungen zwischen indigenen und nicht indigenen Australiern zu verbessern und in eine neue Zukunft zu steuern.

Australien tritt heute der internationale Gemeinschaft bei um die Ziele aller indigenen Völker zu bekräftigen… Am 17. September 2007 stimmten 143 Staaten für die Erklärung. Australien war eines von vier Ländern, das gegen die Erklärung gestimmt hat. Australien ändert heute seinen Standpunkt. Australien erklärt heute seine Unterstützung zu der Erklärung.

Wir tun dies im Geiste einer Erneuerung der Beziehungen zwischen indigenen und nicht indigenen Australiern und im Geiste der Vertrauensbildung."

Die vier Länder, welche die Deklaration ablehnten, als sie von der UN Generalversammlung 2007 formell verabschiedet wurde, sind Australien, die USA, Kanada und Neuseeland. Obwohl die Erklärung nicht rechtlich bindend ist, setzt sie wichtige Standards um die Behandlung indigener Völker durch Staaten zu beurteilen.

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