Regierung treibt die Umsetzung des Friedensabkommens mit den Jumma voran 8 April 2009

Chakmas, Bangladesch
Chakmas, Bangladesch
© Mark McEvoy/Survival

Die Regierung Bangladeschs sagte, dass sie Schritte eingeleitet hat, um das Friedensabkommen von 1997 mit den Jumma-Völkern in den Chittagong Hill Tracts (CHT) umzusetzen.

Das Abkommen wurde ausgearbeitet, um die Jahre der brutalen Unterdrückung der Jumma seitens des bangladeschischen Militärs zu beenden.

Der Staatsminister für Angelegenheiten des CHT, Mr. Dipankar Talukder sagte diese Woche, dass die Regierung mit der Bildung eines Komitees begonnen hat, um Wege zu finden, das Abkommen durchzusetzen. Er sagte, die Regierung würde außerdem innerhalb der nächsten zwei Monate die lang erwarteten Änderungen des Landkommissionsgesetzes einführen. Diese Änderungen sollen das ‚Landrecht der indigenen Völker’ sichern.

Die Stellungnahme wurde nur einige Wochen nach der Internationalen Chittagong Hill Tracts Commission (CHTC), die von dem britischen Parlamentarier Lord Avebury geleitet wurde, veröffentlicht. Die Kommission entschied sich für eine zweite Mission in diesem Gebiet. Des Weiteren forderte die Kommission die Regierung Bangladeschs auf, die Chittagong Hill Tracts zu entmilitarisieren und das gestohlene Land an die indigenen Besitzer zurückzugeben.

Die Bergregion ist die Heimat von 11 indigenen Gruppen, die unter der kollektiven Bezeichnung Jumma bekannt sind. Sie steht für die Ausübung des so genannten Wanderfeldbaus, die dort als ‚Jhum’ bezeichnet wird. Hunderttausende Menschen haben sich dort in den letzten 60 Jahren angesiedelt und die Jumma vertrieben sowie brutaler Unterdrückung ausgesetzt.

Nachrichtenbericht teilen

  • Facebook Facebook
  • Google Buzz
 
 

Abonnieren »

Hier können Sie sich eintragen, wenn Sie eine montaliche E-Mail mit Neuigkeiten über indigene Völker erhalten möchten:

Abonnieren Sie unsere Newsfeeds:

Newsfeed
 

oder folgen Sie uns im Netz:

News-Archiv »