Indigene Völker weltweit drängen mehr Länder zur Unterzeichnung des Gesetzes zum Schutz indigener Völker

"Höhlenmalereien der AborigineWesten des Arnhemlands, Australien."
"Höhlenmalereien der AborigineWesten des Arnhemlands, Australien."
© John Miles/Survival

Einhundert Vertreter indigener Völker haben anlässlich der Internationalen Konferenz über die Rohstoffindustrie und Indigene Völker eine Erklärung unterzeichnet, die Staaten weltweit dazu auffordert, die Konvention 169 der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) zu ratifizieren – das einzige international geltende Gesetz zum Schutz der Rechte indigener Völker.

Diese Stellungnahme, bekannt als Manila-Erklärung, bringt die Probleme zur Sprache, die durch Bergbauunternehmen und andere Industriezweige für indigene Völker entstehen, und ruft zu Taten auf.

Alle Länder sind dazu aufgerufen, die ILO-Konvention 169 zu ratifizieren; multinationale Unternehmen werden aufgefordert, diese Regelungen zu respektieren.

Bisher haben nur 20 Länder das Übereinkommen ratifiziert.
In der Erklärung steht zudem: "Projekte der Rohstoffindustrie dürfen keinen Vorrang vor unserem Recht auf Land haben."

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