Bericht des Ombudmanns zählt 33 Todesopfer bei Gewalt im Amazonas 6 Juli 2009

"Polizeikräfte lösen Proteste der indigenen Bevölkerung im Norden Perus auf, 5. Juni. © Independent journalist courtesy of Amazon Watch"
"Polizeikräfte lösen Proteste der indigenen Bevölkerung im Norden Perus auf, 5. Juni. © Independent journalist courtesy of Amazon Watch"
© Thomas Quirynen

In einem gerade veröffentlichten Bericht von Perus Ombudsmann heißt es, dass 33 Menschen bei den Unruhen im Peruanischen Amazonas zu
Tode gekommen sind.

Laut des Berichtes waren 23 der Verstorbenen Polizisten, fünf „Zivilisten“, und
fünf „Indigene“. Zweihundert Menschen wurden verletzt, und achtzig
festgenommen.

Obwohl weiterhin Unsicherheit über den Verbleib von zwölf
Menschen herrscht, berichtet der Ombudsmann, dass es keine Anzeichen dafür
gäbe, dass Menschen „verschwunden“ sind. Alle indigenen Gemeinden, die
von den Mitarbeitern der Ombudsstelle besucht wurden, wussten, wo sich ihre
Gemeindemitglieder aufhielten.

Der Bericht nennt alle 33 Todesopfer namentlich und enthält auch eine
Liste mit Verletzungsursachen: 88 durch Schusswaffen, 41 Prellungs-
oder Quetschungsverwundungen, oder beides, 22 durch Vergiftung,
Abschürfung oder Verbrennung hervorgerufen von Tränengas, 19
Verwundungen durch scharfe Objekte, 16 Verwundungen durch Hitzschlag
und 20 durch andere Ursachen.

Lesen Sie Survivals Augenzeugenbericht über die Gewalt.

Sehen Sie einen Survivalfilm mit Augenzeugeninterviews.

 

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