Holzfäller auf Land unkontaktierter Völker verhaftet 13 Juli 2009

In Ecuador wurden 18 illegale Holzfäller verhaftet, nachdem sie in das Land eines unkontaktierten indigenen Volkes eingedrungen waren. Dies berichtete die Zeitung El Comercio.

Die Verhaftungen fanden in den letzten Wochen statt, nachdem Patrouillen die Holzarbeiter beim Fällen wertvoller Zedern ertappt hatten. Die letzte Festnahme erfolgte am 6. Juli, als mindestens fünf Personen in einem provisorischen Lager nahe der peruanischen Grenze aufgefunden wurden.

In einem anderen Fall wurden 13 Peruaner festgenommen. El Comercio zufolge standen die Holzfäller in Funkkontakt mit Iquitos, der grössten Stadt im nördlichen peruanischen Amazonas.

Fünfhundert Holzplatten, drei Kettensägen und drei Macheten wurden ebenfalls sichergestellt. Ein Sprecher der ecuadorianischen Regierung sagte, die Holzfäller stellten eine grosse Bedrohung für den Regenwald und die dort lebenden unkontaktierten Völker dar.

Alle Holzarbeiter wurden innerhalb des Yasuni Nationalparks verhaftet. Dieser ist Teil des angestammten Landes des Volkes der Waorani. Bei den dort lebenden unkontaktierten Völkern, den Taromenane und Tagaeri, handelt es sich vermutlich um Untergruppen der Waorani.

 

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