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Kontrollposten zum Schutz unkontaktierter indigener Völker 16 Juli 2009

Unkontaktierte Mashco-Piro am Las Piedras Fluss. Luftaufnahmen, Südöstliches Peru, 2007.
Unkontaktierte Mashco-Piro am Las Piedras Fluss. Luftaufnahmen, Südöstliches Peru, 2007.
© Heinz Plenge Pardo / Frankfurt Zoological Society

Die peruanische Regierung hat bekannt gegeben, dass kommenden Monat ein Kontrollposten zum Schutz unkontaktierter indigener Völker in Betrieb genommen wird.

Der Posten wurde in einem abgelegenen Teil des Flusses Las Piedras im Südosten Perus errichtet. Im September 2007 waren an den Flussufern des Las Piedras Aufnahmen von 21 unkontaktierten Indigenen gemacht worden.

Das Ziel dieses Postens ist, Holzfäller und andere Außenstehende am Betreten des Madre de Dios Reservats, das 2002 speziell für unkontaktierte indigene Völker gegründet wurde, zu hindern. Der Las Piedras ist einer der Hauptzufahrtswege zum Reservat.

Der Posten wird mit ortsansässigen Indigenen besetzt und mit Radios ausgestattet, die mit der Polizeistation in Puerto Maldonado (der größten Stadt im peruanischen Teil des Amazonas) verbunden sind. Dies ist das Ergebnis einer Zusammenarbeit zwischen INDEPA, dem nationalen Institut für indigene Völker in Peru, und der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt.

„Lokalen Indigenen wurde beigebracht den Alarm auszulösen, falls illegale Holzfäller oder andere Unbefugte das Reservat betreten.“, so der Präsident von INDEPA, Mayta Cápac Alatrista. Unser Ziel ist, zwischen dem Staat Acre und den Flüssen Las Piedras und Tahuamanu insgesamt vier Posten zu errichten, weil diese praktisch die Hauptwege in das Reservat und hinaus bilden.

Das Reservat umfasst 8500 km2 Land und wird von wenigstens zwei unkontaktierten indigenen Völkern bewohnt. Einer davon sind die Mashco-Piro.

 

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